| Geschichte | |
| Der Ort tritt erstmals zu Beginn des 12. Jahrhunderts in Erscheinung. Seinen Namen verdankt Berg dem Geschlecht "von Perge", das im 12., 13. und zu Beginn des 14. Jahrhunderts die Herrschaft über den Ort innehatte. 1266 wurde Berg zu einem eigenen Amt erhoben. | ![]() Schloss Berg |
| Die Bedeutung des Ortes bezeugen auch zwei Burgen bzw. Schlösser, die zur damaligen Zeit in Berg existierten. 1360 wurde Berg dem Amt Haimburg einverleibt. Pfalzgraf Johann I. von Neumarkt, der ab 1410 Besitzer der Haimburg war, baute sie 1434 zu einem prächtigen Jagdschloss aus. Haimburg wurde in dieser Zeit Pflegamt für 32 umliegende Ortschaften, zu denen auch Berg gehörte. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg mehrmals geplündert. 1648 wurde sie endgültig niedergebrannt. Seitdem ist sie nur noch als Ruine erhalten. | ![]() Burgruine Haimburg |
| Pfalzgraf
Johann I. von Neumarkt hatte das 1438 geweihte
Birgittenkloster auf Wunsch seiner Gemahlin Katharina auf
dem Eichelberg, den er nunmehr Gnadenberg nannte,
errichten lassen. 1438 war auch der Grundstein für die
Klosterkirche, die 70 m lang und 37 m breit war, gelegt
worden. Der Grabstein des Ritters von Wildenstein, der
seinen Berger Herrensitz 1457 ebenfalls dem
Kloster schenkte, ist noch heute in der Klosterruine zu
bewundern. Trotz des Widerstandes der Nonnen löste sich
das Kloster 1577 ganz auf, da keine neuen Nonnen
mehr aufgenommen werden durften. Im Dreißigjährigen
Krieg wurde das Kloster Gnadenberg 1635
niedergebrannt. Die Ruine wurde danach als Steinbruch
benutzt. Heute steht die Ruine, die sich in Privatbesitz
befindet, unter Denkmalschutz. |
![]() Klosterruine Gnadenberg |
Ein weiterer Herrensitz im heutigen Gemeindegebiet befand sich in Rohrenstadt. Das Schloss der Rornstätter (Racklburg), deren Geschlecht um das Jahr 1250 erstmals auftritt, befand sich auf dem Berg oberhalb Mitterrohrenstadts. Nach deren Verfall errichteten sie im 16. Jahrhundert ein Wasserschloss im Tal, das noch heute steht. |
![]() Schloss Rohrenstadt |
1972 erfolgte der freiwillige Zusammenschluss der Gemeinden Berg und Hausheim. Zum gleichen Zeitpunkt schloss sich auch die Gemeinde Häuselstein der Gemeinde Stöckelsberg an. Die Eingemeindung der Kommunen Loderbach, Sindlbach, Oberölsbach und Stöckelsberg nach Berg fand im Jahre 1978 statt. |
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| Besondere Plätze und Orte in der Gemeinde Berg | |
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| Gemeindewappen der Großgemeinde Berg | |
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(Erklärung von Josef Breinl) Das adelige Geschlecht, die Voit von Berg, regierten sehr lange als Landsassen in Berg, nämlich vom 15. Jahrhundert bis 1680. Ihr überliefertes Wappen enthielt eine Zinnenmauer. Außerdem erinnert die Zinnenmauer an die Burg Haimburg. Berg gehörte bis 1623 zur Kurpfalz am Rhein. Der Name Oberpfalz stammt ja daher, dass unsere Gegend als Obere Pfalz zur Rheinpfalz gehörte. Daran erinnert der Pfälzer Löwe. Wappenbeschreibung: "Schräglinks geteilt; oben unter schwarzem Zinnenhaupt eine goldene Mauer; unten in Schwarz ein stehender, rot gekrönter und rot bewehrter goldener Löwe." |
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